Saxophon

„Versuche niemals, Saxophon zu spielen. Lass’ es dich spielen.“ (Charlie Parker)

Am alt-saxophon mit dabei:

Tim Arens, Anja Arens, Kristina Back, Theresa Weidig und Kimberly Schommer

Auf den Fotos fehlt: Annalena Schneider


Am tenorsaxophon mit dabei:

Günter Weidig, Martina Mandernach und Irmgard Plein


Am baritonsaxophon mit dabei:

Jens Schneider

 

Das Saxophon  -Die Kunst kennt keine Grenzen.

Wie will man den Klang des Saxophons angemessen beschreiben, wenn dem Saxophonisten selbst oft die richtigen Worte fehlen. Sind sie es doch, die sehr klangverliebt und immer auf der Suche nach ihrem eigenen individuellen aber ausgereiften Sound sind. So vielfältig die Klangvariationen beim Saxophon sein können, so unterschiedlich sind auch die musikalischen Bereiche, in denen es eingesetzt wird.

Im Jahr 2017 ist das Saxophon über 170 Jahre alt geworden. Adolphe Antoine Joseph Sax ist als Instrumentenbauer in der Werkstatt seines Vaters tätig und kümmert sich hier vorrangig um die Vervollkommnung von Klarinette und Bassklarinette. Da ihm ein Instrument fehlt, welches klanglich zwischen den Holz- und Blechblasinstrumenten liegt, kreiert er ein neues Musikinstrument: Das Saxophon ist geboren.

Richtig erfolgreich wird das Saxophon erst viele Jahre später. Mit dem Aufkommen der Jazz-Musik in den 20er und 30er Jahren wird das Saxophon allmählich bekannter. Genau genommen beginnt hier sogar der Siegeszug des Instruments. Vor allem in der Swing-Musik, welche zur populärsten Stilrichtung des Jazz zählt, wird das Saxophon dank seines äußerst variablen Klangs und dynamischen Umfangs eingesetzt.

Aber das Saxophon kann mehr als nur Jazz, Rock, Pop oder auch Ska, denn es bietet fast unbegrenzte Klangmöglichkeiten. Gerade deswegen gehört das Saxophon seit etwa Mitte des 20. Jahrhunderts in den Blasorchestern, mit dem Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon zur Standardbesetzung.

Das Saxophon wird zwar aus Metall gefertigt, gehört aber zur Familie der Holzblasinstrumente