Querflöte

„Die Flöte ist das beweglichste unter allen Blasinstrumenten“  (Louis-Hector Berlioz)

An der querflöte mit dabei:

Alexandra Marbach, Yvonne Blitsch, Tabea Heid, Lisa Arens, Patricia Burg und Felicia Weidig

Auf den Fotos fehlt: Melissa Born

 

Die Querflöte -Sängerin unter den Holzblasinstrumenten

Man sagt ihr nach, dass ihr Ton dem natürlichen Klang der Stimme am nächsten kommt. Ihre brillante Klangfarbe, ein sowohl lieblicher, als auch ausdrucksstarker Ton machen sie zum einem der beliebtesten Instrumente.

Schon in prähistorischen Zeiten wurden Flöten gebaut, die aus hohlen Knochen bestanden und bereits mit Tonlöchern versehen waren. Im frühen Mittelalter verbreitete sich die Flöte hauptsächlich im Kreise der singenden und spielenden Zünfte, wie Spielleute, Stadtpfeifer und Gaukler.

Die klanglich kräftigere Querflöte gewann im 18. Jahrhundert nach und nach die Oberhand. Lange Zeit wurde sie aus Holz, erst später aus Silber, seltener aus Gold oder anderen Metallen gefertigt. Großen Einfluss auf die Entwicklung hatte der Münchner Flötist Theobald Böhm. Es waren herausragende Flötisten wie Taffanel und Gaubert, die diese Flöten spielten und so einen regelrechten Boom auslösten. Die Entwicklung der Flötentechnik erreichte ein bislang ungeahntes Ausmaß.

Ihr variabler Klang und ihre Beweglichkeit hat viele Komponisten, vor allem in der Barock und Renaissance, zu Kompositionen inspiriert.

Die Querflöte ist ein bedeutendes Solo- und Orchesterinstrument. Sie findet vielseitig Einsatz, sei es im Jazz, in der Pop- und Rockmusik sowie in der lateinamerikanischen Musik.

Ihr stetiger Begleiter im Orchester ist die Piccoloflöte. In Flötenensembles wird darüber hinaus die Alt- oder Bassquerflöte eingesetzt