Klarinette

„Wer die Klarinette seelenvoll bläst, scheint der ganzen Welt, den himmlischen Wesen selbst eine Liebeserklärung zu machen“  (C. D. Schubart 1784)

An der klarinette mit dabei:

Martina Schneider, Natalie Gehlen, Birgit Dres, Natascha Dres, Monique Thiel, Sophia Heid, Helen Krütten und Martina Schreiner

 

Die Klarinette  – Die Königin des guten Tons

Durch Ihre Flexibilität, die Vielfalt an Klangfarbe und den großen Tonumfang, entspricht sie dem romantischen Klangideal und avancierte im Laufe des 19. Jahrhunderts neben dem Horn sogar zum wichtigstem Blasinstrument des Orchesters.

Johann Christoph Denner hatte es nach langem Experimentieren mit dem Chalumeau (Schalmei) geschafft, ein Instrument zu bauen, mit dem man nicht nur die Naturtöne spielen konnte, sondern eben auch halbwegs sauber die oberen Töne, indem man es überblies.

Damit war der Geburtstag der Klarinette um das Jahr 1700, sie ist also etwas mehr als 300 Jahre alt.

Das Instrument war eine Sensation und verbreitete sich ungeheuer schnell, denn es schloss zwischen Oboe und Fagott die Lücke im Holzbläsersatz. Im Orchester in Mannheim gab es um 1760 bereits dauernd zwei Klarinettenstimmen, wobei diese Musiker gleichzeitig noch Oboisten waren. Kurz danach schrieb Mozart bereits seine ungeheuer anspruchsvollen Klarinettenwerke. Zu der Zeit hatten Klarinetten maximal fünf Klappen. Kaum vorstellbar, dass man solche Stücke damit spielen konnte, aber es muss gegangen sein; denn die Kritiker waren begeistert.

Im heutigen Orchestern werden in erster Linie folgende Klarinetten gespielt: Die „normale“ Klarinette in B, die Klarinette in A (überwiegend in klassischen Orchestern) sowie die Bassklarinette in B und eine hohe Klarinette in Es.

Ob Klassik, moderne Blasmusik, Folklore, Pop oder Jazz! Die Klarinette bringt alle Stile zum Klingen.